Hintermattweg 7, 79674 Todtnauberg
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Kreativität

Kreativität begleitet mich wie die Energiearbeit, durch das Lebenswerk meines Vaters, seit meiner Geburt. Mein Vater, Gerd Siepmann (geb.1944-gest.2013) war ein international tätiger Künstler, dessen Werk sich seit den frühen siebziger Jahren um das Thema „Natur und Kunst“ drehte. Zeitweise, während einer Phase von Performance und Videoschwerpunkt, in Zusammenarbeit mit meiner Mutter Ulla Siepmann.

Andrea Bickel und Gerd Siepmann Gerd Siepmann Ulla Siepmann und Andrea Bickel

Die Beiden prägten in dieser Zeit den Begriff der „Naturkonserve“, den ich heute in abgeänderter Form als Oberbegriff für meine energetisierten, kreativen Produkte verwende. Ich nutze hier, wie in meinem gesamten Angebot, gerne den Begriff „Vereinigungskraft“, ich verbinde mit Freude alles, ob es vordergründig passt oder nicht. Das sind kreative Prozesse, die immer wieder neue Mischungen entstehen lassen, die sehr inspirierend sind. Das Leben ist für mich ein immerwährender Energiefluss, den man unendlich nutzen kann.

Die Naturkonserven entstehen allesamt in Eigenproduktion.  Die verwendeten Fotografien sind von mir aufgenommen, die Materialien von mir gesammelt, konserviert, verarbeitet. Ich bin Autodidaktin, mir macht es seit der Kindheit Freude kreativ tätig zu sein. Dazu werden Fotos von mir übermalt. Da ich einen energetischen Anspruch habe sehe ich mich nicht als Künstlerin, sondern als kreative Energiearbeiterin. Die Naturkonserven entstehen mit Zutaten aus meinem geliebten Schwarzwald, bei meinen täglichen, langen Aufenthalten mit Hund  im Wald. Die besondere Kraft dieser wunderschönen Landschaft inspiriert mich immer neu. Die fertigen Produkte werden von mir mit Energie aufgeladen, damit sie Ihnen viel gute  Schwarzwald-Energie für ihr Wohlbefinden zu Hause geben.

Todtnauberg im Schwarzwald ist meine Heimat seit 1982. Einfach war der Anfang nicht, zu groß waren die Unterschiede zu meinen vorherigen Lebensräumen, Köln, Südstadt, in den sechziger, siebziger Jahren ein Veedel mit vielen  Künstlern, Ausländern, kölschen Unikaten – gelebtes Multikulti, bevor solche Container-Begriffe „in“ waren. Meine Freunde stammten aus Italien, Griechenland, Spanien, der Türkei, Rumänien, damals lernte ich Toleranz in Reinform. Es gab keine Probleme miteinander, jeder respektierte jeden, wie er war. Grenzen, kamen erst viel später. Ich bin dankbar, so viele Einflüsse seit frühester Kindheit erleben zu dürfen. Viele Nationalitäten, Kunst, Szene, Religionen, Rheinische Mentalität, Kontakte zu allen Schichten, ohne jeglichen Dünkel und Klassendenken. Dadurch lernte ich, dass jeder Mensch wertvoll ist egal, was er ist oder hat.

Das war eine Schule für mein Leben. Des Weiteren prägten mich die Jahre als kleines Kind in Koblenz, der Stadt an Mosel und Rhein. In unmittelbarer Nähe zu beiden Flüssen, fast am Deutschen Eck, lebte ich viele Jahre bei meinen Großeltern  mütterlicherseits, denen ich auch unendlich viel Gutes verdanke. Mein Opa ging jeden Tag einmal mit mir runter zu den Flüssen, und weckte so meine Liebe zum Wasser: „Alles im Fluss“ ist eines meiner Mottos.

Rhein Bingen Auf dem Rhein Rhein Aufnahme Andrea

Auch dort gab es die Mentalität von Leben und leben lassen, mein Opa war ein typischer „Kowelenzer Schängel“, der das Leben trotz vieler Hürden, immer auch von der leichten Seite nahm, nie den Humor verlor. Dazu meine mediale, warmherzige, empathische Oma, ein Glücksgriff für meine Entwicklung!

Bodenständigkeit, Medialität, Kreativität, Humor, Offenheit für Alles, in einer Familie, heute mein Lebensmotto!

Kurzum, Rhein und Mosel haben mich geprägt, und der Berg hat mich gefestigt, welch lebenswerte Symbiose! Seit 1982 lebe ich nun hier in Todtnauberg, ich sage immer, “Meine alte Heimat ist das Rheinland, der Schwarzwald ist meine neue Heimat“, wieder eine ganz eigene Mischung. So ist auch meine Arbeit.

Dafür möchte ich allen Beteiligten, meinen Eltern, den Eltern meiner Mutter, meinem Mann und meinen Kindern danken. Auch allen, denen ich im Laufe des Lebens bisher begegnen durfte, und noch begegnen werde, alles ist für etwas gut, Energie fließt immer. Ich sehe in Allem gut oder schlecht, die Chance zu lernen, oft entstand aus dieser Einstellung trotz größter Probleme eine ganz neue positive Struktur.